Johanneskapelle, Kirchengebäude in Kevelaer
Die Johanneskapelle ist eine kleine Kirche in Kevelaer, die nach traditionellem orthodoxem Entwurf umgestaltet wurde und eine Kuppel sowie Seitenbereiche in klassischer Form aufweist. Im Inneren bedecken Icons die Wände, große Mosaike des Künstlers Wladimir Naumez zeigen heilige Szenen, und eine verzierte Ikonostase trennt den Altar vom Gebetsraum.
Die Kapelle wurde in den frühen 1990er Jahren nach einer Gabe eines orthodoxen griechischen Pilgers erbaut, die lokale Führungspersonen inspirierten, einen Ort für orthodoxen Gottesdienst zu schaffen. Der Umbau eines älteren Gebäudes nach orthodoxen Kirchenregeln unter Leitung des Architekten Franz Tiemann und der Expertin Stefka Michel führte zur heutigen Form der Kapelle.
Die Johanneskapelle ist der Orthodoxen Kirche gewidmet und dient als Treffpunkt für verschiedene orthodoxe Gemeinden aus Griechenland, Russland, Bulgarien und Serbien. Besucher erleben hier ein lebendiges Zeugnis für den Glauben von Pilgern und Gläubigen aus unterschiedlichen Kulturen, die sich zu gemeinsamen Gottesdiensten und Gebeten versammeln.
Der Ort empfängt Besucher für Gebete und Momente der Stille, mit Kerzen, die angezündet werden können, um Hoffnung oder Erinnerung auszudrücken. Die Umgebung ist ruhig und gut gepflegt, mit einem kleinen Garten in der Nähe, das den friedlichen Charakter des Ortes unterstützt.
Die Mosaike im Inneren wurden von dem russischen Künstler Wladimir Naumez mit winzigen Glasstücken und Gold gefertigt und strahlen dadurch ein glänzendes Licht aus. Diese aufwändige Kunstfertigkeit kontrastiert mit der bescheidenen Struktur des äußeren Gebäudes und schafft einen unerwarteten Kontrast zwischen außen und innen.
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