Scherbelinoweiher, Stillgewässer im Stadtteil Sachsenhausen, Frankfurt, Deutschland.
Der Scherbelinoweiher ist ein stehendes Gewässer im Stadtteil Sachsenhausen, das etwa 1,5 Hektar große Fläche mit einer durchschnittlichen Tiefe von etwa 1,8 Metern aufweist und eine kleine Insel im östlichen Bereich besitzt. Das Wasser zeigt aufgrund von Eisenausscheidungen eine rötliche Färbung und beherbergt mehrere Algenarten in seinem Ökosystem.
Das Gelände diente von 1925 bis 1968 als Mülldeponiezentrum Frankfurts und sammelte etwa 20 Millionen Kubikmeter Haushalts- und Industrieabfälle an. Nach der Stilllegung wurde die Fläche später renaturiert, wobei die Wasserfläche entstand und sich zu einem sich selbst regulierenden ökologischen System entwickelte.
Der Name Monte Scherbelino bezieht sich auf den benachbarten Hügel, der aus Glasscherben entstand, die während der Nutzung als Müllplatz in der Gegend zurückgelassen wurden. Diese Herkunft prägt bis heute das Aussehen und die Identität des Ortes.
Der Zugang zum Gewässer ist derzeit auf offizielle geführte Touren beschränkt, da umfangreiche Umweltrehabilitationsmaßnahmen durchgeführt werden. Es wird empfohlen, sich vorab über verfügbare Führungen zu informieren und angemessene Kleidung für das feuchte Umfeld mitzubringen.
Das Gewässer zeigt eine markante rötliche Färbung, die durch natürliche Eisenausfällungen entstanden ist und sein Aussehen deutlich von anderen Seen unterscheidet. Diese visuell auffällige Eigenschaft macht es zu einem erkennungsprägnanten Merkmal des Ortes.
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