St. Liborius, Katholische Kirche in Boffzen, Deutschland.
St. Liborius ist eine Pfarrkirche in Boffzen mit einem Betonturm, der mit Kupferblechen verkleidet ist und sich etwa 700 Meter vom Weser-Fluss entfernt befindet. Das Gebaeude kombiniert Stahlbeton mit roten Ziegeln und beherbergt eine ehemalige Taufkapelle, die durch drei runde Saulen von der Kirche getrennt ist.
Der Bau begann 1962 mit einer Grundsteinlegung durch Generalvikar Adalbert Sendker und endete mit der Weihe im Mai 1963 durch Bischof Heinrich Maria Janssen. Das Projekt entstand, um die wachsende Gemeinde in der Region zu versorgen und wurde zügig realisiert.
Die Innenausstattung zeigt ein Mosaik des auferstandenen Christus von Josef Nienhaus und 14 Kreuzwegstationen von Reinhard Maria Bongartz. Diese Kunstwerke prägen das Erscheinungsbild des Kirchenraums und geben einen Einblick in die künstlerische Gestaltung des Gotteshauses.
Das Gelande ist zu Fuss gut erreichbar und liegt in einem ruhigen Bereich Boffzens mit gutem Zugang von der Ortsmitte. Besucher finden Platz zum Verweilen und konnen die Kirche in einem entspannten Tempo erkunden.
Der Kirche fehlt eine traditionelle Orgel, dafur wurde ein modernes Instrumentarium eingebaut, das dem Gebaeude aus den 1960er Jahren entspricht. Diese ungewoehnliche Entscheidung ermoeglichte eine innovative Akustik im Innenraum.
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