Östliche Chiemgauer Alpen, Naturschutzgebiet in Bayern, Deutschland
Die Östliche Chiemgauer Alpen ist ein großes Naturschutzgebiet in den bayerischen Alpen, das sich über etwa 12.700 Hektar erstreckt und von Ruhpolding, Reit im Winkl, Inzell und Schneizlreuth aus erreichbar ist. Das Gebiet vereint bewaldete Hänge, alpine Wiesen, Bergseen, Hochmoore und felsige Gipfel zu einer vielfältigen Berglandschaft.
Das Gebiet wurde 1955 offiziell unter Schutz gestellt und bewahrt seitdem seine natürlichen Lebensräume. Davor nutzten Bauern und Hirten das Land für Viehwirtschaft und Bergwirtschaft, bevor sich der Fokus auf den Naturschutz verlagerte.
Die Region trägt ihren Namen von den Chiemgauer Alpen, einem Gebirgszug der nördlichen Alpen. Für die lokale Bevölkerung war das Gebiet seit jeher ein wichtiger Lebensraum und Wirtschaftsraum, dessen Bedeutung sich mit der Zeit wandelte.
Das Gebiet ist für Wanderungen, Vogelbeobachtung und einfache Naturerkundungen geeignet und kann von den umliegenden Orten erreicht werden. Besucher sollten auf markierten Wegen bleiben, keine Abfälle hinterlassen und sich auf die Ruhe und Abgeschiedenheit dieser Berglandschaft einstellen.
Das Gebiet beherbergt seltene Vogelarten wie Steinadler und Wanderfalken, die über die felsigen Gipfel gleiten, sowie europäisch geschützte Arten wie das Birkhuhn und den Habicht. Viele dieser Arten nutzen das Gebiet auch als Rastplatz während ihrer saisonalen Wanderungen zwischen Nord und Süd.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.