Borlachmuseum Bad Dürrenberg, Salzmuseum in einem Sole-Schachtturm in Bad Dürrenberg, Deutschland
Das Borlachmuseum ist ein Heimatmuseum in Bad Dürrenberg, das sich der Geschichte der Salzproduktion in der Region widmet. Die Sammlungen zeigen Werkzeuge, Ausrüstungen und Geräte, die bei der Salzgewinnung verwendet wurden.
Der Borlachschacht wurde 223 Meter tief abgeteuft, mit einem Querschnitt von 3,00 × 3,00 m und einem Ausbau aus Eichenholz, was die Solegewinnung in Bad Dürrenberg ermöglichte. Benannt ist er nach Johann Gottfried Borlach, dem kurfürstlich-sächsischen Bergrat, der den Bau des Förderturms vorantrieb. Von 1811 bis 1816 ließ Georg Hartmann von Witzleben, 1801 zum Salinedirektor in Dürrenberg ernannt, einen zweiten Förderturm errichten, den späteren Witzlebenturm; ein Querschacht verband früher beide Bauwerke, um mehr Sole zu fördern.
Das Museum ist nach Johann Gottfried Borlach benannt, dem kursächsischen Bergrat, der die Solegewinnung in Bad Dürrenberg ermöglichte. Gezeigt werden Salzkrücken, Siedekörbe, Salzschaufeln und Modelle der alten Wasserkunst. Im angebauten Witzlebenturm steht ein Nachbau einer Dampfmaschine, der bei bestimmten Anlässen besichtigt werden kann.
Das Museum sitzt im Borlachturm, dem ehemaligen Förderturm des 223 Meter tiefen Borlachschachts, neben dem Gradierwerk und dem angebauten Witzlebenturm. Im Witzlebenturm steht ein Nachbau einer Dampfmaschine, der bei bestimmten Anlässen besichtigt werden kann. Der Turm liegt oberhalb der Saale und ist auch im Stadtwappen zu sehen.
Der Turm ist nach Johann Gottfried Borlach benannt, dem kursächsischen Bergrat, der die Solegewinnung ermöglichte; sein Schacht ist 223 Meter tief, mit Eichenholz ausgebaut und misst 3,00 × 3,00 Meter. Auch Bad Kösen besitzt einen Borlachturm, über einem zwischen 1731 und 1735 abgeteuften Schacht von 175 Metern Tiefe.
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