Aschinger-Haus, Historische Architekturstruktur in Charlottenburg-Wilmersdorf, Berlin, Deutschland
Das Aschinger-Haus war ein Geschäftsgebäude mit ornamentalen Fassadenelementen in Charlottenburg-Wilmersdorf, das Einzelhandel und Gastronomie beherbergte. Seine Architektur zeigte Merkmale der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert mit aufwändig gestalteten Fensterrahmen und dekorativen Details.
Die Aschinger-Brüder August und Karl eröffneten 1892 ihre erste Bierhalle in der Nähe des Spittelmarkts und expandierten später zu mehreren Standorten in der Stadt. Dieses Gebäude in der Nähe des Zoos entstand als eines ihrer späteren Projekte während der Zeit großer wirtschaftlicher Entwicklung Berlins.
Das Gebäude war lange Zeit ein Treffpunkt für Berliner und Besucher, die hier essen und trinken wollten. Die Räume spiegelten den Geschmack einer ganzen Epoche wider und prägen bis heute die Erinnerung an das alte Berlin.
Das Gebäude war vom Straßenniveau aus leicht zugänglich und enthielt sowohl öffentliche Einzelhandelsflächen als auch ein Restaurant im Erdgeschoss und darüber. Die 1973 durchgeführte Umgestaltung modernisierte die Innenräume, behielt aber die charakteristische äußere Erscheinung.
Das Gebäude wurde 2015 abgerissen, um Platz für das Zoom-Einkaufszentrum zu schaffen, das den großen Einzelhandelskomplex heute an dieser Stelle dominiert. Obwohl das ursprüngliche Aschinger-Haus verschwunden ist, erinnern sich ältere Berliner noch an seine Bedeutung als Ort des Treffens und Speisens im Zentrum der Stadt.
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