Kaisers Buche, Naturdenkmal im Stadtteil Schwafheim, Moers, Deutschland.
Die Kaisers Buche war eine Kopfrotbuche am Heideweg 97a in Moers. Ihr Stamm, verdickt durch wiederholte Schnittwunden, erreichte einen Umfang von bis zu acht Metern; die Krone wurde etwa alle 40 Jahre als Brennholz zurückgeschnitten. Die Wucherungen verliehen ihr eine Form, die an eine Süntel-Buche erinnerte.
Das Waldholzgewächs existierte über mehrere Jahrhunderte an seinem Standort, bevor es 2015 aufgrund von Alterung und Schwächung entfernt werden musste. Sein Verschwinden markierte das Ende einer lange bestehenden grünen Präsenz in der Schwafheimer Landschaft.
Benannt war der Baum nach einem Maurer namens Keiser, dem das Grundstück vermutlich Anfang des 20. Jahrhunderts gehörte; daraus wurde die Schreibweise Kaisers Buche. Er galt als Wahrzeichen des Dorfes Schwafheim und als eine der dicksten Buchen Deutschlands, mit einem Stammumfang von bis zu acht Metern.
Der Standort befindet sich an der Adresse Heideweg 97a und ist mit den Koordinaten 51.424912 Breitengrad und 6.648665 Längengrad zu erreichen. Heute gibt es nur noch den Platz, wo das Waldholzgewächs ehemals stand, aber die Stelle ist leicht entlang der Heideweg-Straße zu lokalisieren.
Der Name geht auf einen Maurer namens Keiser zurück, dem das Grundstück vermutlich Anfang des 20. Jahrhunderts gehörte; daraus wurde die Schreibweise „Kaisers Buche“. 1916 beschrieb der Kunsthistoriker Richard Klapheck den Baum als „seltsame Buche“ wie einen „einsamen Prediger“, und Hugo Otto griff den Vergleich 1922 auf.
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