Wichernkirche, Lutherische Kirche in Moisling, Lübeck, Deutschland
Die Wichern Kirche ist ein Kirchengebäude im Stadtteil Moisling in Lübeck mit einem klaren geometrischen Aufbau aus Betonwänden. Die Fassade wird durch sieben horizontale und vierzehn vertikale Fensterreihen gegliedert, die das Licht kontrolliert in den Innenraum bringen.
Der Grundstein wurde im Juni 1965 von Bischof Heinrich Meyer gelegt, und der erste Gottesdienst fand wenige Monate später statt. Die Kirche wurde schließlich im Oktober 1966 eingeweiht und markierte den Abschluss eines ambitionierten Bauprojekts im Nachkriegslübeck.
Die Kirche trägt den Namen des Theologen Johann Heinrich Wichern und spiegelt mit ihrer modernen Gestalt den Aufbruchgeist der 1960er Jahre wider. Der offene Innenraum lädt Besucher ein, die zeitgenössische Architektur als Teil des Glaubenserlebens wahrzunehmen.
Das Gebäude ist an mehreren Tagen in der Woche zugänglich und beherbergt neben der Hauptkirche auch Gemeinderäume, Pfarrwohnung und Kindergarteneinrichtungen. Die moderne Architektur mit großen Glasflächen macht Orientierung im Inneren einfach, auch wenn man die Räume zum ersten Mal besucht.
Der Boden im Inneren ist mit Kopfsteinen gepflastert, was dem Raum die Atmosphäre eines Marktplatzes verleiht. Künstlerische Bronzeelemente der Künstlerin Ursula Querner schmücken das Altarkreuz und die Türgriffe mit zeitgenössischer Formensprache.
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