Burgruine Kirchberg an der Hainleite, Mittelalterliche Burgruine bei Wernrode, Deutschland.
Die Burgruine Kirchberg an der Hainleite ist eine mittelalterliche Befestigung auf einem Bergkamm zwischen zwei Tälern in Thüringen. Die Reste zeigen noch heute die Struktur einer großen Ringmauer mit einem runden Wehrturm, der über die Landschaft hinausragt.
Die Festung entstand im 12. Jahrhundert und diente den Grafen von Kirchberg über ein Jahrhundert lang als Sitz. Im 13. Jahrhundert wechselte die Herrschaft teilweise zu anderen Adelsfamilien, wodurch die Bedeutung des Ortes allmählich sank.
Die Ruine trägt den Namen der Grafen von Kirchberg, die hier lange Zeit herrschten und das Gebiet prägten. Der Ort erzählt von mittelalterlicher Herrschaft, die Besucher in den Landschaften ringsum noch heute nachempfinden können.
Der Ort ist von der Westseite des Dorfes Straussberg aus erreichbar, wo Wanderer in wenigen Minuten die Ruine erreichen. Besucher sollten beachten, dass das Gelande aus Sicherheitsgrunden teilweise gesperrt sein kann und man auf Hinweisschilder achten sollte.
Unter den Trümmern fanden Archäologen im 20. Jahrhundert Massengräber mit menschlichen Überresten, die auf dramatische Ereignisse aus vergangenen Zeiten hinweisen. Diese Funde deuten darauf hin, dass der Ort nicht nur Sitz von Macht, sondern auch Ort von Leid war.
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