Wasserturm im Volkspark Jungfernheide, Wasserturm in Berlin, Deutschland
Der Wasserturm im Volkspark Jungfernheide ist ein freistehender Ziegelturm im Charlottenburg-Wilmersdorf, der 1927 fertiggestellt wurde. Er ist aus Eisenklinker gemauert, mit aufgesetzten Skulpturen an der Fassade und einem Kupferdach versehen.
Der Park wurde am 27. Mai 1923 eröffnet und war damit der erste neue Park der Weimarer Republik in Berlin, angelegt auf Gelände, das zuvor für hohenzollerische Jagden und Militärübungen genutzt worden war. Der Turm selbst wurde zwischen 1926 und 1927 nach Plänen von Walter Helmcke im expressionistischen Stil errichtet, um den Park mit Wasser zu versorgen.
Der Turm steht nahe dem Eingang des Parks und ist von zwei Muschelkalk-Skulpturen flankiert, die spielende Kinder zeigen und vom Bildhauer Hermann Joachim Pagel geschaffen wurden. Direkt daneben betreibt ein Sommergarten ein Café, das Besucher zum Verweilen bei Kaffee und Eis einlädt.
Der Park ist mit der S-Bahn bis zum Bahnhof Jungfernheide und von dort mit dem Bus erreichbar. Die Wege im Park sind gut begehbar und führen direkt an der Wiesenzone rund um den Turm vorbei.
Ursprünglich war geplant, dem Turm eine Aussichtsplattform und ein Restaurant auf dem Dach hinzuzufügen, damit Besucher über den Park schauen könnten. Walter Helmcke entschied sich jedoch für eine schlankere, expressionistischere Form und verzichtete auf diese öffentlichen Nutzungen.
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