Maria Regina Martyrum, Katholische Gedenkkirche in Charlottenburg-Nord, Deutschland
Maria Regina Martyrum ist eine Gedächtniskirche aus Beton im Charlottenburg-Nord-Viertel mit einem 25 Meter hohen Glockenturm und großen Fenstern, die indirektes Tageslicht ins Innere lassen. Das Untergeschoss enthält eine Bronzeskulptur einer Pietà von Fritz Koenig, wo Besucher stehen bleiben können.
Das Bauwerk entstand zwischen 1960 und 1963 unter den Architekten Hans Schädel und Friedrich Ebert als Gedenkstätte für Verfolgte der Nazi-Diktatur von 1933 bis 1945. Ein Karmeliter-Kloster wurde 1982 neben der Kirche gegründet und trägt bis heute zur Erinnerungsarbeit bei.
Die Kirche trägt den Namen "Königin der Märtyrer" und erinnert an Menschen, die wegen ihres Glaubens verfolgt wurden. Der Name und die Ausstattung sprechen von einer Gemeinschaft, die sich an diesen historischen Verlust erinnern möchte.
Die Kirche ist normalerweise tagsüber zugänglich und bietet Zeit für persönliche Besuche vor den Gottesdiensten. Ein kleiner Shop im angrenzenden Kloster verkauft christliche Literatur und Kerzen für Besucher.
Die angrenzende Karmeliter-Gemeinschaft hält seit ihrer Gründung ständig Gebete für die Verfolgten und für Frieden in der Welt. Dieses kontinuierliche Gebet wird von vielen Besuchern als das Herzstück der Gedenkstätte wahrgenommen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.