Belvedere, Historischer Pavillon in den Gärten des Schlosses Charlottenburg, Deutschland
Das Belvedere ist ein barockes Teehaus und Aussichtspavilion im Garten des Schlosses Charlottenburg mit ovalem Grundriss, vier rechteckigen Erweiterungen und einer kupfernen Kuppel. Die Fassade wird durch vergoldete Figuren und klassizistische Details geschmückt, die das Gebäude elegant in die Gartenlandschaft integrieren.
Das Teehaus wurde zwischen 1788 und 1789 vom Architekten Carl Gotthard Langhans für König Friedrich Wilhelm II. errichtet. Nach Schäden im Zweiten Weltkrieg erfolgte von 1956 bis 1961 eine umfangreiche Wiederherstellung des Gebäudes.
Das Gebäude zeigt Porzellankollektionen aus Berlin mit Tafelservice und Vasen aus der Königlich-Preußischen Porzellanmanufaktur. Die Ausstellung präsentiert Objekte aus verschiedenen Epochen der europäischen Keramiktradition.
Das Gebäude befindet sich im Charlottenburg-Palastgarten und ist am leichtesten über die Garteneingänge zu erreichen. Bei schlechtem Wetter kann der Weg zu diesem Pavillon rutschig werden, daher sollte man festes Schuhwerk tragen.
Das Gebäude war Ort geheimer Treffen einer esoterischen Vereinigung, die Spiritualismus praktizierte und großen Einfluss auf den König ausübte. Diese mystischen Verbindungen sind heute Teil der weniger bekannten Geschichte des Schlosses.
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