Mierendorffplatz, Gartendenkmal in Charlottenburg, Deutschland
Der Mierendorffplatz ist eine denkmalgeschützte Grünfläche mit zwei unterschiedlichen Bereichen: Im Norden befindet sich ein rechteckiger Gartenteil mit Springbrunnen, während der südliche Bereich dreieckig geformt und für den Wochenmarkt vorgesehen ist. Alte Bäume rahmen die Anlage ein und historische Sitzbänke sowie Lampentypen aus früheren Zeiten prägen das Gesamtbild.
Die Anlage wurde 1887 als Gustav-Adolf-Platz angelegt und zwischen 1912 und 1913 von dem städtischen Gartendirektor Erwin Barth umgestaltet, der ihr die heutige Struktur mit zwei Bereichen gab. Der Platz erhielt 2005 den Status eines Gartendenkmales anerkannt.
Der Platz trägt seit seiner Umbenennung 1954 den Namen eines Widerstandskämpfers und wird von Anwohnern als grüner Treffpunkt im Kiez genutzt. Die wöchentlichen Märkte prägen den Rhythmus des Platzes und bringen Menschen aus der Nachbarschaft zusammen.
Der Wochenmarkt findet mittwochs und samstags im südlichen Bereich statt und ist leicht über die U-Bahn-Station U7 zu erreichen, die direkte Verbindungen ins Zentrum Berlins bietet. Die nördliche Grünfläche ist jederzeit frei zugänglich und bietet Sitzgelegenheiten zum Verweilen.
Der nördliche Bereich beherbergt speziell gestaltete Rosengärten, die Rosen in verschiedenen Farben und Sorten zeigen und von gerade aufgewachsenen Platanen umrahmt werden. Diese Rosensammlungen sind ein stilles Merkmal, das viele Besucher übersehen, obwohl sie je nach Jahreszeit besonders schön wirken.
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