Caprivibrücke, Betonbrücke in Charlottenburg, Deutschland.
Die Caprivibrücke ist eine moderne Betonbrücke, die den Spreefluss überquert und die Otto-Suhr-Allee mit der Kaiserin-Augusta-Allee verbindet. Die Konstruktion weist vier Fahrspuren und zwei separate Fußgängerwege auf, wodurch sowohl Verkehr als auch Fußgänger sicher über den Fluss gelangen.
An diesem Ort stand ursprünglich eine Holzbrücke aus dem Jahr 1900, die durch Bürger finanziert wurde. Diese wurde zwischen 1919 und 1923 durch eine Stahlbogenbrücke ersetzt, bevor 1956 die heutige Betonkonstruktion von der Baugesellschaft Philipp Holzmann errichtet wurde.
Die Brücke ist nach Leo von Caprivi benannt, der von 1890 bis 1894 Reichskanzler war. Ihr hölzerner Vorgänger von 1900 wurde durch Bürgerspenden finanziert, und der Name ging auf den Stahlbogen von 1919 bis 1923 und den Betonbau von 1956 über. Im Herbst 2008 war die Brücke Ziel eines Charity-Entenrennens: Am Siemenssteg wurden 5000 nummerierte Gummienten ins Wasser geworfen, die schnellsten legten die rund 400 Meter in 30 Minuten zurück.
Die Brücke ist zu Fuß leicht zu erreichen und bietet separate Wege für Fußgänger und Radfahrer neben dem Autoverkehr. Besonders in den Stoßzeiten kann der Bereich belebt wirken, da viele Menschen die Brücke täglich als Verkehrsverbindung nutzen.
Im Herbst 2008 organisierten das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf und Pfarrer Martin Germer von der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ein Charity-Entenrennen. Alle 5000 nummerierten Gummienten wurden am Siemenssteg in die Spree geworfen; die schnellsten erreichten die etwa 400 Meter bis zur Caprivibrücke in 30 Minuten. Der Erlös floss in die Sanierung des Kirchturms.
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