Siemenssteg, Stahlbrücke für Fußgänger in Charlottenburg, Deutschland
Der Siemenssteg ist eine Stahl-Fußgängerbrücke, die sich mit einer Metallbogenform über die Spree erstreckt und an beiden Enden von hohen Sandsteintürmen geprägt wird. Die Brücke verbindet die beiden Ufer und ermöglicht den fußläufigen Durchgang zwischen unterschiedlichen Stadtteilen.
Die Brücke wurde zwischen 1899 und 1900 gebaut und sollte Stromleitungen zur neuen Elektrizitätsversorgung des Stadtteils tragen. Ein Frankfurter Energieunternehmen hatte den Bau in Auftrag gegeben, um die Industrialisierung Berlins zu unterstützen.
Die Brücke trägt seit 1902 den Namen eines Industrialisten und symbolisiert Berlins Verbindung zur Elektrotechnik und zum frühen Fabrikzeitalter. Sie zeugt von der Zeit, als die Stadt ihre wirtschaftliche Kraft durch Innovation aufbaute.
Der Zugang zur Brücke ist einfach und kostenlos, ohne besondere Anforderungen oder Einschränkungen. Sie können sie tagsüber jederzeit überqueren, um zwischen den beiden Ufern zu gehen.
Die Brücke wurde bewusst mit Stromleitungen entworfen und war lange Zeit doppelt genutzt als Übergang und als Träger für die Energieversorgung der Stadt. Heute sind diese technischen Funktionen nicht mehr sichtbar, doch die Struktur erinnert an diese innovative Lösung.
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