Zeughaus, Militärarsenal in Weimar, Deutschland.
Das Zeughaus Weimar ist ein ehemaliges Waffenlager aus dem frühen 18. Jahrhundert mit einer beeindruckenden Architektur, bestehend aus vier großen Flügeln, die einen inneren Hof umrahmen. Das Gebäude zeigt heute Sammlungen, die die Geschichte der Deutschen vom Mittelalter bis zur Gegenwart dokumentieren.
Das Gebäude wurde 1706 als Arsenal für die lokale Garnison errichtet und prägte für Jahrhunderte das Stadtbild Weimars. Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg begann die Stadt 1949 mit dem Wiederaufbau und wandelte es später in ein Geschichtsmuseum um.
Das Gebäude wurde im Laufe der Zeit zu einem Ort der Reflexion über deutsche Geschichte umgestaltet, wo Besucher Geschichten von Menschen und Institutionen aus verschiedenen Epochen kennenlernen. Die Ausstellungen ermöglichen es dem Publikum, zu verstehen, wie sich Gesellschaft und Macht in Deutschland verändert haben.
Das Museum zeigt Objekte und Fotos in chronologischer Ordnung, wodurch Besucher Verbindungen zwischen verschiedenen Zeitepochen erkennen können. Geführte Touren durch die Sammlungen helfen dabei, die historischen Zusammenhänge besser zu verstehen.
Die klassische Architektur wurde 2003 durch einen modernen Glaskubus erweitert, entworfen von einem berühmten Architekten, der auch das Louvre-Glasgebäude schuf. Diese Verbindung zwischen historischem Bau und zeitgenössischem Design prägt den Ort auf unerwartete Weise.
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