Trauernde Magdeburg, Bronzeskulptur in der St. Johannis Kirche, Magdeburg, Deutschland.
Trauernde Magdeburg ist eine Bronzeskulptur, die eine sitzende Frau mit Stadtkrone zeigt, die einen stumpfen Degen hält. Die Figur ist in einen Mantel gehüllt und befindet sich in der Eingangshalle der Johanniskirche.
Das Werk wurde 1906 gegossen und stellt die Zerstörung Magdeburgs im Jahr 1631 während des Dreißigjährigen Krieges dar. Die Skulptur überdauerte die Bombenanschläge des Zweiten Weltkriegs und blieb bis heute erhalten.
Die Frau in der Skulptur trägt eine Stadtkrone, die auf Magdeburgs historische Identität verweist. Besucher sehen hier ein Symbol der städtischen Würde, das bis heute in der Ikonographie der Stadt erkennbar ist.
Die Skulptur befindet sich in der Johanniskirche, Johannisbergstrasse 1, im Altstadtviertel von Magdeburg und ist von innen leicht zugänglich. Besucher sollten beachten, dass die Kirche begrenzte Öffnungszeiten hat und es am besten ist, im Voraus zu prüfen, wenn man die Eingangshalle besichtigen möchte.
Das Werk wurde von Eugen Polte, einem Industriemagnaten, in Auftrag gegeben und stammt von Künstlern der Luther-Gedenkstätte in Worms. Diese Verbindung zu einem anderen bedeutenden Kunstort verleiht der Skulptur eine größere künstlerische Gewichtigkeit als viele andere städtische Denkmäler.
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