Georgskirche, Protestantische Kirche in Bickelsberg, Deutschland.
Die Georgskirche ist eine evangelische Pfarrkirche in Bickelsberg, einem Stadtteil von Rosenfeld. Ihr weiß verputztes Schiff mit steilem, rot gedecktem Walmdach wurde 1746 als Saalkirche mit Dreiseiten-Empore erbaut; der quadratische Turm mit dunkler Pyramidenspitze und Uhr ist älter und weist noch romanische Elemente auf. Im Inneren gibt es rund 500 Sitzplätze.
Eine dem heiligen Georg geweihte Kapelle wurde 1322 erwähnt, und Bickelsberg wurde 1505 eigene Pfarrei. 1534 wurde die Reformation eingeführt. Die heutige Kirche wurde 1746 als Saalkirche mit Dreiseiten-Empore im Stil des Bauernbarock erbaut, während der Turm noch romanische Elemente eines Vorgängerbaus aufweist.
Die Kanzel von 1751 zeigt die vier Evangelisten und Martin Luther, der spätgotische Taufstein stammt wohl aus der Vorgängerkirche von 1505. Die Dreiseiten-Empore trägt Bauernbarock-Malerei an der Brüstung und in den Deckenfeldern; Gustav Th. Dürr schuf 1914 acht Glasgemälde als Einlagen in zwei Kathedralglas-Fenster, mit Christus-Symbolen wie Pelikan, Adler, Lamm und Kreuz.
Die Kirche war im Sommer 2022 wegen plötzlich aufgetretener Mauerwerksschäden vorübergehend geschlossen; erkundigen Sie sich vor einer Besichtigung vor Ort. Die zwei Glocken im Turm bilden zusammen eine große Terz, Gussdaten nennt die Quelle nicht. Das Schiff fasst 500 Sitzplätze, und das Gefallenendenkmal mit Paul Kälberers Sgraffito des Erzengels Michael von 1956 hängt links an der Stirnwand neben der Kanzel.
Das Gefallenendenkmal befindet sich links an der Stirnwand neben der Kanzel: eine Gedenktafel und darüber ein Sgraffito des Erzengels Michael von 1956, geschaffen von Paul Kälberer, dem Gründer der Bernsteinschule. Seine Signatur steht auf dem Drachenflügel.
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