Bia-Tawaya-Nationalpark, Nationalpark und Biosphärenreservat in der West Region, Ghana
Der Bia-Nationalpark ist ein Schutzgebiet im Westen Ghanas, direkt an der Grenze zur Elfenbeinküste, das immergrüne und halbimmergrüne Waldbereiche umfasst. Das Gebiet ist auch als UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt und besteht aus miteinander verbundenen Waldabschnitten, die eine große Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten beherbergen.
Das Gebiet wurde 1935 zunächst als Schutzzone ausgewiesen und erhielt 1974 den Status eines Nationalparks. Wenige Jahre später, 1983, erkannte die UNESCO es als Biosphärenreservat an.
Die umliegenden Gemeinden betrachten diesen Wald seit Generationen als Teil ihres Alltags und ihrer Lebensgrundlage. Wer das Gebiet besucht, begegnet Menschen, die direkt in und um den Wald arbeiten und erklären, wie er ihren Alltag prägt.
Der Park kann auf markierten Wanderwegen erkundet werden, die durch verschiedene Waldabschnitte führen. Die Trockenzeit eignet sich am besten für einen Besuch, da die Wege dann leichter begehbar sind und die Chancen, Tiere zu sichten, steigen.
Mehr als 60 Säugetierarten leben in diesem Wald, darunter mehrere Primatenarten, die in Westafrika kaum anderswo zu finden sind. Einige der höchsten Bäume der Region wachsen hier und vermitteln einen direkten Eindruck davon, wie hoch und dicht ein ungestörter westafrikanischer Regenwald tatsächlich sein kann.
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