Dorotheenschanze, Festung aus dem 17. Jahrhundert in Akwidaa, Ghana.
Fort Dorothea ist ein Steinfort aus dem 17. Jahrhundert, das an der Küste von Akwidaa steht und von Brandenburg-Kolonisten als Handelsstützpunkt errichtet wurde. Die Strukturen zeigen typische Merkmale von Küstenfestungen dieser Zeit mit erhaltenen Mauern und Bastionen.
Brandenburg-Kolonisten errichteten das Fort 1684 nach einer Vereinbarung mit örtlichen Führern und etablierten damit einen Handelsstützpunkt an der Goldküste. Später wurde es durch militärische Angriffe beschädigt und gelangte schließlich unter niederländische Kontrolle.
Der Name des Forts ehrt die Gemahlin des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg und verbindet europäische und westafrikanische Handelsgeschichte an dieser Küste. Besucher können heute noch sehen, wie diese Verbindung in der Bauweise und dem Zweck des Ortes sichtbar wird.
Das Fort befindet sich in der Nähe des Dorfes Akwidaa an der Küste und ist zu Fuß erreichbar oder mit lokalem Transport anzusteuern. Der Ort ist am besten während der trockenen Monate zugänglich, wenn die Straßen in besseren Bedingungen sind.
Das Fort wurde 1712 von niederländischen und englischen Truppen angegriffen und beschädigt, als sie um die Kontrolle eines Handelsstützpunktes stritten. Dieser Angriff markierte den Beginn des Niedergangs und führte zum späteren Verlust der Anlage.
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