Samos, Griechische Insel in der Region Nordägäis, Griechenland.
Samos ist eine Insel in der nördlichen Ägäis in Griechenland, die sich nahe der türkischen Küste erstreckt und durch eine schmale Meerenge vom Festland getrennt wird. Die Landschaft zeigt steile Felsen im Westen, sanfte Hügel im Osten und fruchtbare Ebenen entlang der Südküste, wo kleine Dörfer und Hafenstädte verstreut liegen.
In der Antike erlebte die Insel ihre Blütezeit unter dem Tyrannen Polykrates im 6. Jahrhundert v. Chr., der große Bauprojekte förderte. Nach römischer und byzantinischer Herrschaft fiel sie 1453 an das Osmanische Reich, bis sie 1912 mit Griechenland vereinigt wurde.
Der Name leitet sich von der phönizischen Bezeichnung für eine erhöhte Stelle ab und spiegelt die frühen Handelskontakte wider. Besucher bemerken heute noch die Weinberge an den Hängen, wo seit Jahrhunderten der süße Muskatwein angebaut wird.
Die meisten Besucher kommen im Sommer, wenn das Wetter warm und trocken ist und die Fährverbindungen häufiger verkehren. Wanderer sollten für die Bergpfade festes Schuhwerk mitbringen, da einige Wege steil und steinig sein können.
Der Mathematiker Pythagoras wurde hier um 570 v. Chr. geboren und verließ die Insel später wegen politischer Spannungen. In den Höhlen am Nordufer fanden Archäologen Überreste von Höhlenbären, die vor Tausenden von Jahren ausgestorben sind.
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