Kykladen, Archipel in der südlichen Ägäis, Griechenland.
Die Kykladen sind eine Inselgruppe im südlichen Ägäischen Meer in Griechenland, die aus 220 Inseln besteht und in kreisförmiger Anordnung liegt. Naxos ist die größte unter ihnen, während Syros die meisten Einwohner zählt und als Verwaltungssitz der Region dient.
Zwischen 3300 und 2000 vor Christus entwickelte sich hier eine Kultur, die vor allem für weiße Marmorskulpturen bekannt wurde. Diese Figuren und Gefäße beeinflussten später die Kunst rund um das Mittelmeer und gelten heute als frühe Zeugnisse abstrakten Gestaltens.
Der Name leitet sich vom griechischen Wort für Kreis ab, weil die Inseln die heilige Insel Delos in der Mitte umgeben. Weiß getünchte Häuser mit blauen Fensterläden und Türen prägen heute das Bild vieler Orte, eine Bauweise, die Hitze abhält und in den engen Gassen Schatten spendet.
Fähren verbinden die größeren Inseln das ganze Jahr über, während kleinere Häfen meist nur im Sommer von Athen und anderen Anlaufstellen erreichbar sind. Winde können besonders im Hochsommer kräftig wehen, daher lohnt es sich, für Überfahrten etwas Puffer einzuplanen.
Zwei der Inseln, Milos und Santorin, sind vulkanischen Ursprungs und zeigen schwarze Sandstrände sowie heiße Quellen, die reich an Mineralien sind. Diese geologische Besonderheit unterscheidet sie deutlich von den restlichen Inseln, die überwiegend aus Kalkstein und Granit bestehen.
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