Naxos, Griechische Insel in der Ägäis
Naxos ist eine griechische Insel im Ägäischen Meer und erstreckt sich über mehr als 400 Quadratkilometer, was sie zur größten Insel der Kykladen macht. Die Insel weist hügelige Landschaften mit fruchtbaren Tälern, Sandstränden an der Westküste und einem gebirgigen Inneren auf.
Die Insel dominierte im 8. und 7. Jahrhundert vor Christus den Handel in den Kykladen und entwickelte sich zu einem wichtigen Handelszentrum im Mittelmeer. Später prägten byzantinische, venezianische und osmanische Einflüsse die Insel bis zur Unabhängigkeit Griechenlands im 19. Jahrhundert.
Die Portara am Hafen stammt von einem nie fertiggestellten Apollontempel und wirkt besonders eindrucksvoll bei Sonnenuntergang. Besucher gehen heute durch das freistehende Marmortor und können die ursprüngliche Größe des Bauvorhabens erahnen.
Fähren verkehren regelmäßig zwischen der Insel und dem Hafen von Piräus in Athen sowie zu benachbarten Kykladeninseln. Die beste Reisezeit liegt zwischen Frühling und Herbst, wenn das Wetter angenehm ist und lokale Busse die größeren Orte miteinander verbinden.
Der Berg Zas erreicht über 1.000 Meter Höhe und beherbergt eine Höhle, in der Zeus der griechischen Mythologie zufolge seine Kindheit verbracht haben soll. Die Besteigung des Gipfels bietet Ausblicke über die gesamte Inselgruppe der Kykladen.
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