Agia Galini, Küstendorf in Rethymno, Griechenland.
Agia Galini ist ein Küstendorf im Bezirk Rethymno auf Kreta, wo weiß getünchte Häuser an steilen Hängen über dem Libyschen Meer aufsteigen. Schmale Gassen verbinden die Häuser miteinander und führen hinunter zu einem natürlichen Hafen, an dem Fischerboote anlegen.
Der Ort hat seinen Ursprung als antiker Hafen und diente während der byzantinischen Zeit als religiöses Zentrum. In dieser Epoche erhielt das Dorf seinen heutigen Namen, der im Griechischen so viel wie heilige Stille bedeutet.
In den Tavernen am Hafen servieren die Köche Gerichte, die auf alten kretischen Rezepten basieren, oft mit Fisch, den die Fischer am selben Morgen angelandet haben. Das Tempo des Lebens im Dorf folgt noch immer dem Rhythmus des Meeres und der Fangzeiten.
Das Dorf ist wegen seiner steilen Lage mit vielen Treppen und Rampen durchzogen, daher sollten Besucher mit eingeschränkter Mobilität dies im Voraus einplanen. Unterkunftsmöglichkeiten reichen von kleinen Pensionen auf den oberen Terrassen bis hin zu einem Campingplatz mit direktem Meerzugang.
Auf den Hügeln oberhalb des Hafens stehen zwei Statuen von Daedalus und Ikarus, die an den mythologischen Ort ihres legendären Fluges erinnern. Der Mythos ist mit dieser Küste verbunden, weil Ikarus angeblich ins Meer fiel, das heute unter dem Dorf liegt.
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