Kommos, Archäologische Stätte in der Gemeinde Faistos, Griechenland.
Kommos ist eine archäologische Stätte entlang der südlichen Küste Kretas mit ausgedehnten Ruinen antiker Gebäude, Lagerhäuser und religiöser Bauwerke unmittelbar neben dem Meer. Die Überreste zeigen die Struktur einer ehemaligen Hafensiedlung mit Speicheranlagen und Schiffswerften aus der Minoischen Zeit.
Die Siedlung diente während der Minoischen Zeit als Haupthafen für die Region Messara und war ein wichtiger Umschlagplatz für Handel und Schiffbau. Erste Ausgrabungen wurden 1924 von Sir Arthur Evans durchgeführt, der damit begann, die Bedeutung dieser antiken Hafenanlage ans Licht zu bringen.
Keramikfunde aus Kommos zeigen Handelsbeziehungen zu Zentralgriechenland, den Kykladen, Zypern und dem östlichen Mittelmeerraum sowie Ägypten in der Antike. Diese Gegenstände offenbaren, dass der Ort ein wichtiges Knotenpunkt für den Warenaustausch zwischen verschiedenen Mittelmeerregionen war.
Der Zugang zur archäologischen Stätte bleibt begrenzt, aber Besucher können die antiken Strukturen vom angrenzenden Strand aus beobachten. Der Standort neben dem Meer macht es leicht, vom Strand aus vorbeizukommen und einen Blick auf die historischen Überreste zu werfen.
Die Stätte beherbergt einen der größten Steinblöcke der minoischen Architektur, der beim Bau von Küstenspeichern und Schiffswerften verwendet wurde. Diese massive Konstruktion zeigt die technische Fähigkeit der antiken Baumeister, schwere Materialien zu bewegen und präzise zu bearbeiten.
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