Gramvousa, Alte Inselfestung in der Bucht von Kissamos, Griechenland.
Gramvousa ist eine Insel in der Bucht von Kissamos mit einer Festung aus dem 16. Jahrhundert, die sich etwa 137 Meter über dem Meer erhebt. Die Ruinen dieser Anlage dominieren das Gelände und bieten weite Ausblicke auf das umliegende Meer und die nahe gelegene Lagune.
Venezianische Kräfte errichteten die Befestigung zwischen 1579 und 1584 als Abwehranlage gegen Invasionen. Die Anlage fiel 1691 durch Bestechung in die Hände der Osmanen.
Der Ort war während des Unabhängigkeitskriegs ein wichtiges Symbol für die Griechen, die dort Schulen und religiöse Gebäude errichteten. Diese Gebäude zeigen noch heute, wie stark der Wille zur Selbstbestimmung in dieser Zeit war.
Bootsfahrten fahren täglich vom Hafen von Kissamos zur Insel. Besucher sollten sich auf steile Wege vorbereiten und gutes Schuhwerk tragen, besonders wenn man die Festungsruinen erkunden möchte.
Die Insel verdankt ihren Namen Vousa, der Frau eines Piratenführers, der es schaffte, der Vertreibung zu entgehen. Diese lokale Geschichte zeigt, wie tief die Verbindungen zum See und zu jenen sind, die ihn durchstreiften.
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