Egio, Küstenstadt im nördlichen Peloponnes, Griechenland
Aigio ist eine Stadt an der Nordküste der Peloponnes, die sich am Golf von Korinth ausbreitet und von Hängen geprägt wird, die zum Meer abfallen. Die Siedlung erstreckt sich über ein hügeliges Terrain mit Blick auf die Gewässer des Golfs.
Die Stadt entstand in der Antike als Teil der Achäischen Liga, eines wichtigen Stadtbundes, der die Region lange Zeit prägte. Später unter römischer Herrschaft verlor sie zunächst an Bedeutung, erlebte aber in späteren Epochen eine Renaissance als Handelszentrum.
Die Kirche Panagia Tripiti thront auf einem Felsen und ist ein wichtiger Wallfahrtsort, während die Kathedrale Panagia Faneromeni mit ihrer markanten Architektur das Stadtbild prägt. Beide Gebäude spiegeln die religiöse Bedeutung wider, die dieser Ort seit Jahrhunderten für die Gemeinde hat.
Der neue Bahnhof, eröffnet 2020, verbindet Aigio mit Athen und Kiato durch regelmäßige Zugverbindungen. Die Stadt ist leicht zu Fuß erkundbar und bietet gute Zugänge zu den wichtigsten Orten, auch wenn manche Gegenden steil sind.
Der Hafen dient als wichtiger Umschlagplatz für Bananenimporte und bewahrt damit eine lange Tradition internationalen Handels. Schon seit dem 19. Jahrhundert verbindet diese Stadt durch ihre Handelsrouten verschiedene Mittelmeerregionen miteinander.
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