Amphipolis, Antike Polis nahe dem Berg Pangaion, Griechenland
Amphipolis ist eine antike Siedlung in der Nähe des Berges Pangaion in Griechenland, die sich auf drei Seiten des Flusses Strymon erstreckt. Die Befestigungsmauern sind mehrere Kilometer lang und mehrere Meter hoch und zeigen das ehemalige Ausmaß dieser wichtigen Siedlung.
Athen gründete die Kolonie 437 v.Chr. an der Stelle einer früheren thrakischen Siedlung und gab ihr einen Namen, der ihre Lage am Fluss widerspiegelt. Die Stadt spielte später eine wichtige Rolle während der Herrschaft von Philipp II. und seinem Sohn Alexander dem Großen.
Das Archäologische Museum zeigt Objekte aus verschiedenen Epochen, darunter Marmorfußböden, farbige Mosaiken und Überreste früher christlicher Basiliken aus der Römerzeit. Die Sammlung vermittelt einen Eindruck davon, wie verschiedene Kulturen hier über Jahrhunderte hinweg lebten und ihre Spuren hinterließen.
Der Ort enthält antike Brücken, Heiligtümer und öffentliche Denkmäler, die über ein großes Gelände verteilt sind. Am besten erkundet man die Überreste zu Fuß und macht regelmäßig Pausen, da die Stätte bei warmem Wetter sehr offen liegt.
Die Stadt war ein bedeutendes Münzzentrum und prägte Goldmünzen, die in der gesamten antiken Welt zirkulierten. Diese wirtschaftliche Macht beruhte auf dem Zugang zu wertvollen Rohstoffen wie Holz, Gold und Silber aus den nahen Bergen.
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