Agios Stefanos monastery, Griechisch-orthodoxes Kloster in Meteora, Griechenland
Das Agios-Stefanos-Kloster steht auf einer Felsformation und ist mit dem Festland durch eine steinerne Brücke verbunden, die sich etwa 300 Meter über dem Tal erhebt. Das Gebäudekomplex besteht aus mehreren Strukturen, die um die beiden Kapellen herum angeordnet sind, mit steilen Treppen und engen Wegen zwischen den verschiedenen religiösen und alltäglichen Räumen.
Das Kloster wurde in der frühen 15. Jahrhundert gegründet und ist Teil der Meteora-Gemeinschaft von Bergklöstern. Während des Zweiten Weltkriegs erlitt es schwere Beschädigungen, als deutsche Truppen das Gelände bombardierten.
Die beiden Hauptkapellen zeigen unterschiedliche Epochen und Zwecke: Die ältere Kapelle des Heiligen Stephanus stammt aus dem 15. Jahrhundert, während die jüngere Kathedrale dem Heiligen Charalampos gewidmet ist und später entstanden ist. In den Räumen zwischen den Kapellen sieht man die Abläufe des klösterlichen Lebens, das hier seit Jahrzehnten nach religiösen Regeln strukturiert wird.
Der Aufstieg zum Kloster erfordert das Klettern einer steilen Treppe, die in den Felsen gehauen ist, daher sollten Besucher mit guter körperlicher Verfassung und geeignetem Schuhwerk rechnen. Die beste Besuchszeit ist der frühe Morgen, wenn die Temperaturen angenehmer sind und das Licht für Fotos am günstigsten ist.
Das Kloster ist seit 1961 ein Frauenkloster, in dem eine Gemeinschaft von Nonnen lebt und traditionelle handgefertigte Stickereien anfertigt. Diese Arbeiten werden Besuchern zum Kauf angeboten und zeigen die fortgesetzte handwerkliche Tradition des Ortes.
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