Pixári, Felsformation in Meteora, Griechenland
Pyxari ist eine Felsformation in der Meteora-Region bei Kalabaka, die sich etwa 524 Meter über den Meeresspiegel erhebt. Die Wand wird durch Felskammern geprägt, die in verschiedenen Höhen in die Struktur eingegraben sind und miteinander verbunden sind.
Die Gegend wurde ab dem 14. Jahrhundert von christlichen Mönchen besiedelt, die ein Kloster zu Ehren des heiligen Antonius auf der südlichen Seite der Felsformation errichteten. Von diesem mittelalterlichen Bauwerk ist heute nur noch eine kleine Kirche erhalten.
Die Felswand von Pyxari war Zufluchtsort für christliche Einsiedler, die in den natürlichen Höhlen lebten und ihre Gebete sprachen. Heute kann man noch Spuren dieser vergangenen Bewohner in den Felskammern erkennen, die in den Stein gemeißelt sind.
Der Zugang erfolgt über markierte Wege von Kalabaka aus, wobei Parkplätze am Fuße der Formation zur Verfügung stehen. Eine gute körperliche Fitness ist notwendig, da die Wege teilweise steil und uneben sind und mehrere Höhenwechsel erfordern.
Die sogenannte Zelle des Konstantius ist eine kleine aus dem Fels gehauene Wohnkammer, die zeigt, wie minimalistische einsiedlerische Unterkünfte waren. Diese bescheidene Behausung gibt Besuchern einen unmittelbaren Eindruck vom asketischen Leben dieser frühen Bewohner.
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