Álisos, Felsformation in Kalabaka, Griechenland.
Alysos ist eine Felsformation in Kalabaka, die etwa 620 Meter hoch aufsteigt und aus Sandstein und Konglomeraten besteht. Sie ist Teil der bekannten Meteora-Gruppe und trägt auf ihrer Spitze die Ruinen eines alten Klosters.
Das Kloster der Apostel Petri Ketten wurde um 1400 auf der Felsspitze gebaut, während einer Zeit großer Klostergründungen in der Region. Diese Gründung gehört zu einer Welle von Klosterbauten, die die Meteora-Felsen zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert prägten.
Auf dem Felsen stehen Ruinen eines Klosters, die zeigen, wie Mönche hier über Jahrhunderte gelebt und gebetet haben. Die Überreste erzählen von einer Zeit, in der Gläubige diese schwer zugänglichen Orte als heilige Rückzugsorte wählten.
Der Felsen ist uber mehrere Wanderwege und Kletterrouten erreichbar, die von unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden sind. Die beste Zeit zum Besuchen ist fruher Morgen oder spater Nachmittag, wenn die Sonne nicht direkt auf die exponierten Felsen scheint und die Temperatur angenehmer ist.
Die Mönche entwickelten besondere Techniken, um Gebäude auf diesen steilen Felswänden zu errichten, indem sie Holzstützen in das Gestein trieben und Stein um sie herum aushöhlten. Diese Methoden erlaubten ihnen, stabile Strukturen an Orten zu bauen, wo normale Bauweise unmöglich schien.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.