Amnisos, Bronzezeitliche Hafensiedlung nahe Heraklion, Griechenland
Amnisos war eine minoische Hafensiedlung an der Ostküste Kretas mit Häusern, Lagerhäusern und religiösen Strukturen aus der Bronzezeit. Die ausgegrabenen Überreste zeigen die Anordnung eines antiken Handelsplatzes mit Heiligtum für Zeus Thenatas auf erhöhtem Gelände.
Die Siedlung entstand im 19. Jahrhundert v.Chr. und diente als Hafen für die benachbarte Palaststadt Knossos während der Blütezeit der minoischen Kultur. Der Ort spielte eine wichtige Rolle im Seehandel und wurde mehrmals wieder aufgebaut, bevor er letztendlich aufgegeben wurde.
Das Haus der Lilien zeigt mit seinen rot-weißen Blüten-Fresken die künstlerische Raffinesse der minoischen Menschen. Die Malereien geben heute noch einen Einblick in die ästhetischen Vorlieben und handwerklichen Fähigkeiten dieser antiken Zivilisation.
Der Ort liegt etwa 7 Kilometer östlich von Heraklion und ist über gepflasterte Straßen erreichbar, die zu den antiken Fundamenten führen. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da das Gelände uneben ist und das Wetter sehr sonnig sein kann.
Untergetauchte Strukturen aus der Bronzezeit sind vom Ufer aus sichtbar, da sich der Meeresspiegel seit antiken Zeiten verändert hat. Diese versunkenen Gebäudeteile erzählen eine Geschichte der geologischen Veränderungen dieser Küstenregion.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.