Archäologisches Museum Piräus, Archäologisches Museum in Piräus, Griechenland
Das Archäologische Museum Piräus nutzt einen zweigeschossigen Bau mit hellbeiger Fassade und dunkel gerahmten Fenstern, 1981 eingeweiht und 1.394 m2 groß, neben dem alten Speichergebäude von 1935. Die zehn Säle beider Etagen zeigen Funde von mykenischer bis römischer Zeit, darunter die Nachbildung des Kybele-Heiligtums und die neuattischen Platten aus einem römischen Schiffswrack im Hafen. Beide Gebäude grenzen an das antike Theater von Zea, über einer ausgegrabenen Fläche mit niedrigen Steinmauern.
Das Museum wurde 1935 gegründet, um archäologische Funde aus der Region Piräus zu sammeln und zu zeigen. Es dokumentiert die Geschichte dieser Hafenstadt von der Mykenerzeit bis zur römischen Periode, als sie ein wichtiges Handelszentrum war.
Die Ausstellungen zeigen Bronzestatuen, Keramik und Grabdenkmäler aus verschiedenen Epochen der Antike. Sie erzählen von Handwerk und religiösen Praktiken, die das Leben der Menschen hier prägten.
Das Museum liegt zwischen Terpsithea und Pasalimani, neben dem antiken Theater von Zea. Es ist 15 Gehminuten vom Bahnhof Piräus, wenige Minuten von der Bushaltestelle und 5 Gehminuten vom Anlegebereich der Kreuzfahrtschiffe entfernt; die Athener Metro und Buslinien bedienen es. Die Restaurierungswerkstätten befinden sich im Untergeschoss.
Der Kern der Sammlung stammt aus dem Nordfriedhof des antiken Piräus und aus Zufallsfunden beim Bau der modernen Stadt. Zu den ausgestellten Stücken gehören neuattiche Platten aus einem römischen Schiffswrack im Hafen, Funde aus dem Heiligtum der Munichia und solche aus dem Heiligtum der Göttermutter in Moschato.
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