Itanos, Antike Hafen-Ausgrabungsstätte in Sitia, Griechenland
Itanos ist eine archäologische Stätte an der Nordostküste Kretas mit Resten von zwei Akropolen, die Wohnhäuser, frühchristliche Kirchen und ein Gräberfeld zeigen. Die Überreste verteilen sich über ein größeres Gelände und bieten Einblicke in das städtische Leben über mehrere Jahrhunderte hinweg.
Itanos wurde im 8. Jahrhundert v. Chr. gegründet und entwickelte sich zu einem wichtigen Handelszentrum im Mittelmeerraum. Die Stadt wurde später aufgegeben und ihre lange Besiedlung endete im 7. Jahrhundert n. Chr.
Die Stadt fungierte als unabhängige Handelsmacht, pflegte enge Verbindungen zum ptolemäischen Ägypten und produzierte Materialien wie Glas und Purpurfarbe.
Die Überreste sind über zwei unterschiedliche Hügelbereiche verteilt, daher sollte man mit mehreren Wechseln zwischen den Höhenstufen rechnen. Das Gelände erfordert Aufmerksamkeit beim Gehen und ist nicht überall einfach zugänglich.
Archäologische Untersuchungen haben gezeigt, dass die Bewohner gemeinschaftliche Festmahle in einem speziellen Gebäude im Nordgräberfeld abhielten. Diese Entdeckung zeigt, dass solche Versammlungen ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Lebens waren.
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