Stadtmauern von Thessaloniki, Byzantinisches Befestigungssystem in Thessaloniki, Griechenland
Die Mauern von Thessaloniki sind ein Befestigungssystem, das sich über mehrere Kilometer um die antike Stadt erstreckt und aus rechteckigen Türmen sowie dreieckigen Bastionen besteht. Das System folgt dem natürlichen Gelände und weist unterschiedliche Bauphasen auf, wobei verschiedene Abschnitte unterschiedliche Grade an Erhaltung zeigen.
Die ersten Befestigungen entstanden in hellenistischer Zeit, wurden dann aber in der römischen und byzantinischen Periode umfassend umgebaut und verstärkt. Die größten Veränderungen fanden in der späten Antike statt, als das Reich seine Verteidigungen gegen wiederholte externe Bedrohungen modernisierte.
Die Mauern zeigen Spuren verschiedener Epochen, da Bausteine aus älteren römischen Gebäuden wiederverwendet wurden und heute noch sichtbar sind. Besucher können diese Schichten beim Spaziergang entlang der Mauern beobachten und verstehen, wie die Stadt über Jahrhunderte hinweg ihre Verteidigungsanlagen erneuerte.
Verschiedene Abschnitte der Mauern sind über die Stadt verteilt zugänglich, wobei die beste Erreichbarkeit und sichtbare Struktur in der nördlichen und östlichen Zone gegeben ist. Der Zugang ist meist ebenerdig oder erfordert moderate Steigungen, wodurch verschiedene Fitnessniveaus berücksichtigt werden.
In mittelalterlichen Zeiten wurden tote Meeresmaterial und Sarcophage in den Gewässern rund um die Stadt versenkt, um Seeangreifer abzuwehren und Landungsversuche zu behindern. Diese ungewöhnliche Verteidigungsmethode zeigt die Kreativität der Bewohner bei der Nutzung verfügbarer Ressourcen.
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