Kirche des Propheten Elias, Byzantinische Kirche in der Oberstadt, Thessaloniki, Griechenland
Die Kirche des Propheten Elias ist ein byzantinisches Gotteshaus im Oberstadtviertel von Thessaloniki, das eine große zentrale Kuppel sowie vier kleinere Kuppeln über den Seitenapsiden besitzt. Der Bau umfasst außerdem Sakristeien, Kapellen und ein geräumiges Narthex, die ehemals Teil eines Klosterkomplexes waren.
Die Kirche wurde zwischen 1360 und 1370 errichtet, auf dem Gelände eines ehemaligen Palastes, der beim Zealoten-Aufstand von 1342 zerstört worden war. Mit dem Neubau gewann der Ort nach einer Zeit der Unruhen wieder religiöse Bedeutung.
Die erhaltenen Wandmalereien im Inneren zeigen Szenen aus dem Leben Christi und verschiedener Heiliger, die in der für die byzantinische Kunst typischen Bildsprache dargestellt sind. Wer die Kirche besucht, kann diese Bilder aus nächster Nähe betrachten und so etwas von der religiösen Bildwelt des 14. Jahrhunderts erleben.
Die Kirche befindet sich im Oberstadtviertel von Thessaloniki und ist über die engen Gassen dieses Stadtteils zu Fuß erreichbar. Der Eingang liegt an der Ostseite; angemessene Kleidung ist für den Besuch erforderlich.
Die Außenwände sind in einer Technik erbaut, bei der sich Reihen aus weißen Steinquadern mit Backsteinlagen abwechseln. Diese Methode war in Makedonien selten und findet sich sonst vor allem in Konstantinopel.
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