Treasuries at Olympia, Griechischer Schatzhäuserkomplex in Alt-Olympia, Griechenland.
Die Schatzhauser von Olympia sind elf kleine tempel-ahnliche Bauwerke, die in einer Reihe am Fub des Kronos-Hugels stehen und die nordliche Grenze des heiligen Olympia-Gebietes bilden. Jedes Gebaude verfugt uber einen einzelnen Raum mit zwei eingangen und Saulen an der Front.
Diese Gebaude entstanden im 6. Jahrhundert vor Christus, erbaut von Stadten wie Megara und Sikyon aus der Peloponnes sowie von Kolonien aus Suditalien und Sizilien. Die Konstruktion spiegelt die wachsende Bedeutung Olympias als panhellenisches Zentrum, in dem verschiedene griechische Gemeinden ihre Prasenz zeigten.
Jedes Gebäude war ein Geschenk einer griechischen Stadt an die Heiligtümer von Olympia und beherbergte kostbare Gegenstände und Trophäen aus verschiedenen Regionen. Sie zeigen heute noch, wie wichtig es für die antiken Stadtstaaten war, ihre Macht und ihren Wohlstand durch solche Gaben zur Schau zu stellen.
Die Schatzhauser sind direkt am Arkadischen Weg erreichbar, der durch das Heiligtum fuhrt, und konnen leicht zu Fub erkundet werden. Das Gelande ist offen zuganglich und es empfiehlt sich, fruhe Morgen- oder spate Nachmittagsstunden zu wahlen, um die Menschenmengen zu vermeiden.
Funf der elf Schatzhaeuser stammen von Kolonien aus Sueditalien und Sizilien - aus Stadten wie Gela, Metapont, Sybaris, Selinunt und Syrakus. Diese weite Herkunft zeigt, wie bedeutsam das olympische Heiligtum fur die gesamte griechische Welt war, nicht nur fuer die Staaten der Heimatregion.
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