Philippeion, Kreisförmige Tempelruinen in Olympia, Griechenland
Der Philippeion ist ein kreisförmiger Tempel mit einem Durchmesser von etwa 15 Metern und ionischen Säulen, die in perfekter Anordnung um die zentrale Struktur herum stehen. Die Überreste zeigen die ursprüngliche Konzeption als Rotunde inmitten des Heiligtums von Olympia.
Das Bauwerk wurde nach der Schlacht von Chaeronia im Jahr 338 v. Chr. erbaut, um die Herrschaft Makedoniens zu festigen. Die Errichtung dieser Struktur markierte den Beginn der Präsenz macedonischer Macht an diesem griechischen Heiligtum.
Der Tholos enthielt vergoldete Statuen, die die Königsfamilie aus Makedonien darstellten und ihre Macht innerhalb des heiligen Bezirks symbolisierten. Besucher können noch heute die leeren Nischen sehen, wo einst diese wertvollen Kunstwerke standen.
Die Ruinen sind das ganze Jahr über als Teil des archäologischen Komplexes von Olympia zugänglich und können eigenständig oder mit Führung erkundet werden. Das Terrain ist teilweise uneben, daher sollte man mit angemessenem Schuhwerk komfortabel gehen können.
Es war das einzige Rundgebäude im heiligen Bezirk und unterschied sich damit deutlich von den rechteckigen Tempeln in der Umgebung. Diese seltene Bauform betonte die Bedeutung des Ortes als Ehrung der Königs- und Herrscherfamilie.
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