Zeustempel, Antiker griechischer Tempel in Olympia, Griechenland.
Der Zeustempel ist ein antikes griechisches Heiligtum in Olympia, Griechenland, das mit seinen eingestürzten Säulen und Fundamenten das archäologische Gelände überragt. Steinblöcke und dorische Kapitelle liegen verstreut im Gras, wo einst eine rechteckige Peristase aus Kalkstein stand.
Der Bau begann um 472 vor Christus unter Leitung des Architekten Libon aus Elis und dauerte bis etwa 456 vor Christus. Ein Erdbeben im sechsten Jahrhundert nach Christus stürzte die Struktur endgültig ein.
Der Name ehrt Zeus, den Hauptgott der Griechen, und das Heiligtum wurde jahrhundertelang von Pilgern aufgesucht, die ihre Opfergaben darbrachten. Überreste der monumentalen Säulen und Trommeln liegen heute zwischen Wildblumen verstreut auf dem Gelände.
Das Gelände liegt offen unter der Sonne, deshalb empfiehlt sich ein Besuch früh am Morgen oder später am Nachmittag. Festes Schuhwerk ist ratsam wegen der unebenen Steine und des Geländes.
Der Tempel beherbergte einst eine Zeusstatue aus Gold und Elfenbein, die zu den Sieben Weltwundern gezählt wurde. Diese Figur verschwand im fünften Jahrhundert nach Christus ohne klare Spuren ihres Verbleibs.
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