Durbalı Tekke, alevitisch-albanische Tekke aus dem Jahre 1492 in Griechenland
Die Durbalı Sultan Tekke ist ein Kloster aus der Osmanenzeit in Asprogeia, das sich auf einem Berghang über der thessalischen Ebene erhebt. Das Komplex besteht aus Wohngebäuden, einem Friedhof mit zwei Türbes und mehreren Gräbern, die zusammen einen religiösen Wohnkomplex bilden.
Das Kloster wurde 1492 von einem Derwisch aus Konya gegründet und steht an der Stelle eines byzantinischen Klosters aus dem 10. Jahrhundert, das dem Heiligen Georg gewidmet war. Die Gründung markierte die Umsetzung des Ortes in eine neue religiöse Tradition während der Expansionsjahre des Ottomanischen Reiches.
Der Ort zeigt religiöse Kunstwerke mit Darstellungen von Imam Ali und Haji Bektash Veli, die die Bedeutung des islamischen Sufismus in diesem Gebetshaus widerspiegeln. Besucher können diese visuellen Elemente heute noch sehen und erkennen, wie wichtig diese spirituelle Tradition für den Ort war.
Das Gelände ist für Besucher zugänglich und kann besichtigt werden, wobei der Ort sich in einer hügeligen Landschaft mit guter Übersicht befindet. Es empfiehlt sich, bequeme Schuhe zu tragen, da das Terrain uneben ist und mehrere Ebenen umfasst.
Am Eingang des Komplexes befindet sich eine natürliche Quelle, die seit Jahrhunderten Besucher anzieht. Im Inneren sind noch Fresken des Heiligen Georg aus dem ursprünglichen byzantinischen Kloster erhalten geblieben und zeigen die spirituelle Kontinuität des Ortes über verschiedene Religionen hinweg.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.