Tsivlou lake, Bergsee im Peloponnes, Griechenland.
Der See Tsivlou liegt an den Hängen des Berges Helmos in einer Höhe von 800 Metern und zeigt blaugrüne Gewässer, die von dicht bewaldeten Flächen umgeben sind. Das Wasser spiegelt die umliegenden Wälder wider und schafft ein ruhiges Bild für Besucher, die entlang des Ufers spazieren.
Das Gewässer entstand 1913, als ein großer Erdrutsch den Fluss Krathis blockierte und die Gegend dauerhaft veränderte. Dieser Erdrutsch zwang die Bewohner der Region, ihre Häuser an andere Orte zu verlegen.
Das nahe gelegene Dorf Zarouhla zeigt traditionelle Bergarchitektur mit Steinhäusern und lokalen Tavernen, wo Besucher regionale Spezialitäten probieren können. Die Gegend bewahrt den Rhythmus des ländlichen Lebens mit Wegen, auf denen man Einheimische bei alltäglichen Arbeiten sieht.
Man erreicht den See über eine Bergstraße, die vom Dorf Aigeira ausgeht und gut zu folgen ist. Es ist hilfreich, früh am Tag zu kommen, um einen Platz in der Nähe des Ufers zu bekommen und die Ruhe zu genießen.
Nach dem Erdrutsch von 1913 entstand vorübergehend ein zweites Wassersystem, aber der zweite natürliche Damm brach etwa zehn Monate später zusammen. Nur der heutige See blieb als dauerhaftes Gewässer bestehen.
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