Evros, Verwaltungseinheit im nordöstlichen Griechenland
Die Evros-Regionaleinheit ist eine Verwaltungsregion im Nordosten Griechenlands, die sich entlang der türkischen Grenze erstreckt. Das Gebiet umfasst das Evros-Flusstal und westlich gelegene Teile des Rhodope-Gebirges und bedeckt eine Fläche von etwa 4.200 Quadratkilometern.
Das Gebiet kam 1920 durch den Vertrag von Neuilly-sur-Seine zu Griechenland, nachdem es lange Zeit unter türkischer Kontrolle gestanden hatte. Bei der Verwaltungsreform von 2011 wurde es von einer Präfektur in eine Regionaleinheit umgewandelt.
Die Region zeigt eine Mischung aus griechischen, türkischen und bulgarischen Einflüssen in lokalen Festen und traditionellen Gerichten. Diese kulturelle Vielfalt prägt den Alltag und die Bräuche der Bewohner bis heute.
Die Autobahn A2 und das Eisenbahnnetz verbinden die Regionalhauptstadt Alexandroupolis mit Thessaloniki und Bulgarien. Dies macht es relativ einfach, die Region zu bereisen und verschiedene Orte zu besuchen.
Das Evros-Delta-Nationalpark ist ein großes Feuchtgebiet, in dem der Fluss ins Ägäische Meer mündet und eine wichtige Heimat für zahlreiche Vogelarten bietet. Dieser Naturraum ist einer der bedeutendsten Orte für Vogelbeobachtung in Griechenland.
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