Selimiye-Moschee, Osmanische Moschee in Edirne, Türkei
Die Selimiye-Moschee ist ein Gebetshaus aus dem 16. Jahrhundert in Edirne in der Türkei und gehört zum Weltkulturerbe. Die zentrale Kuppel ruht auf acht massiven Säulen und wird von vier schlanken Minaretten flankiert.
Architekt Mimar Sinan entwarf das Gebäude im Auftrag des Sultans und vollendete es nach sieben Jahren Bauzeit im Jahr 1575. Er betrachtete dieses Werk als den Höhepunkt seiner langen Karriere im Alter von über 80 Jahren.
Das Gebäude trägt den Namen Sultan Selim II., der es in Auftrag gab, und die Anlage dient weiterhin als aktive Moschee für tägliche Gebete der Gemeinde. Der geräumige Innenhof mit seinen Arkaden bildet einen Übergang zwischen der Stadt und dem Gebetsraum.
Besucher müssen Schuhe ausziehen und Frauen sollten ein Kopftuch tragen, bevor sie den Gebetsraum betreten. Die Hauptgebetszeiten sind zu meiden, wenn man die inneren Räume in Ruhe betrachten möchte.
Die Akustik im Inneren ermöglicht es, dass eine Person, die an einer Ecke flüstert, an der gegenüberliegenden Ecke deutlich gehört wird. Diese Eigenschaft wurde bewusst geplant, um Gebete im gesamten Raum hörbar zu machen.
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