Halil Bey Moschee, Osmanische Moschee im Zentrum von Kavala, Griechenland
Die Halil-Bey-Moschee ist ein Gotteshaus mit rötlichen Steinen im Zentrum von Kavala und beherbergt einen großen Gebetsraum. Ein gläserner Fußbodenbereich ermöglicht den Blick auf archäologische Überreste einer älteren byzantinischen Kirche, die dem heiligen Paraskevi geweiht war.
Die Moschee wurde um 1530 während des Wiederaufbaus von Kavala errichtet und markiert damit eine wichtige Phase in der städtischen Entwicklung unter osmanischer Herrschaft. Der Standort befand sich zuvor auf Grund einer älteren byzantinischen Kultstätte, die der Stadt ihre religiöse Geschichte widerspiegelt.
Die Moschee war von 1930 bis 1940 Heimat des städtischen Philharmonieorchesters und erhielt daher den Spitznamen 'Moschee der Musik'. Diese unerwartete Nutzung prägt bis heute die Wahrnehmung des Ortes in der lokalen Bevölkerung.
Das Gebäude befindet sich in der Nähe der Burg und funktioniert heute als Museum sowie Veranstaltungsort mit wechselnden Ausstellungen. Die Räume erstrecken sich über das Innere und den Vorhof, wodurch mehrere Bereiche zum Erkunden zur Verfügung stehen.
Das Komplexgebäude beherbergt eine erhaltene Madrasa mit acht Schülerzimmern, die heute Volkskunde-Sammlungen und lokale kulturelle Vereinigungen beherbergt. Dieser weniger bekannte Flügel bietet Einblicke in das Bildungsleben während der osmanischen Periode.
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