Kastraki, Dorf in Griechenland
Kastráki ist ein kleines Dorf in Griechenland, das direkt am Fuß der Meteora-Felsen liegt und zu der Stadt Kalambaka gehört. Die Gassen sind schmal, die Häuser aus Stein gebaut und mit roten Ziegeln gedeckt, wobei die Bebauungsregeln dafür sorgen, dass das Ortsbild seit Generationen nahezu unverändert geblieben ist.
Kastraki wurde im 16. Jahrhundert gegründet und diente während der osmanischen Zeit Flüchtlingen aus Epirus als Zufluchtsort. Seinen Namen verdankt es einem kleinen Kastell, das die Gegend einst bewachte und dessen Ruinen noch heute zu sehen sind.
In Kastraki gibt es eine lokale Tradition rund um den Georgstag: Die Dorfbewohner erklimmen mit Seilen einen nahen Felsen und tauschen farbige Taschentücher aus, die sie dann für ein Jahr an den Felsen hängen lassen. Dieser Brauch ist bis heute lebendig und für Besucher sichtbar, die an diesem Fest teilnehmen.
Kastraki lässt sich bequem zu Fuß erkunden, und von hier aus sind die Meteora-Klöster direkt erreichbar. Der Frühling und der Herbst eignen sich am besten für Wanderungen, da der Sommer heiß sein kann.
In Kastraki haben Hausfrauen früher Blumentöpfe aus alten Blechdosen gebastelt, um ihre Häuser mit Farbe zu schmücken. Wer durch die Gassen schaut, findet diese Art des einfachen Schmucks in einigen Höfen noch heute.
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