Cognac, Brennereistadt in Charente, Frankreich
Cognac ist eine Stadt am Ufer der Charente im Südwesten Frankreichs, umgeben von Weinbergen und Brennereien. Das Zentrum gruppiert sich um alte Steingebäude und schmale Gassen, während sich entlang des Flusses Lagerhäuser und Anlegestellen erstrecken.
Die Siedlung entstand um eine mittelalterliche Festung und wurde im 16. Jahrhundert Geburtsort eines französischen Königs. Der Weinhandel entwickelte sich ab dem 17. Jahrhundert zu einer Brennereiindustrie, die internationale Märkte belieferte.
Der Name der Stadt verbindet sich mit einem Getränk, das in Eichenfässern reift und dessen Herstellung strenge geografische Grenzen einhalten muss. Besucher bemerken oft den süßlichen Duft, der aus den Lagerhäusern entlang der Flussufer strömt und sich über die Straßen legt.
Viele Brennhäuser bieten Führungen an, bei denen Besucher den Herstellungsprozess und die Reifung in Kellern verfolgen können. Ein Rundgang durch das alte Zentrum verbindet sich gut mit einem Spaziergang entlang der Flusspromenade.
Ein schwarzer Pilz wächst auf den Außenwänden der Lagerhäuser, genährt durch die alkoholischen Dämpfe, die während der Reifung entweichen. Dieser Belag bedeckt Dächer und Fassaden im gesamten Stadtgebiet und gibt vielen Gebäuden ein dunkles Aussehen.
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