Château de Châtenay, Kulturerbe-Schloss in Cognac, Frankreich
Das Château de Châtenay ist ein Schloss in Cognac mit vier Türmen und mit Schiefer gedeckten Flügeln am linken Ufer der Charente. Das Ensemble steht nördlich des Stadtzentrums und wird von Gärten und Agrarland umgeben.
Das Schloss stand ursprünglich auf einem Platz, wo in römischer Zeit eine Villa gestanden hatte und wurde 1541 königliche Besitzung unter Herzog Karl, dem Sohn von König Franz I. Später durchlief es bedeutende Umbauten, insbesondere durch die Familie Caminade im Jahr 1807.
Das Schloss prägt mit seiner Architektur das Bild der Region und zeigt, wie die Bauweise über Generationen hinweg verändert wurde. Die Umbauten durch verschiedene Familien haben dem Gebäude sein heutiges Aussehen gegeben.
Das Schloss befindet sich am Boulevard de Châtenay in der Nähe der Charente und ist leicht zu erreichen, wenn man vom Stadtzentrum aus die Flussseite erkundet. Die umliegenden Gärten und Felder bieten Platz zum Umherschlendern und geben einen guten Überblick über die Lage des Ortes.
Im 19. Jahrhundert arbeitete eine Wollmühle auf dem Gelände des Schlosses, was dem Anwesen eine Rolle in der lokalen Textilindustrie gab. Diese Mühle verband traditionelle Landwirtschaft und Weinproduktion mit handwerklichen Tätigkeiten.
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