Stadion Gerland, Mehrzwecksportstätte im 7. Arrondissement, Lyon, Frankreich
Das Gerland-Stadion ist eine Mehrzwecksportanlage im 7. Arrondissement von Lyon mit symmetrischen Betonfassaden, großen Bögen und Tribünen mit einer Kapazität von etwa 36.000 Plätzen. Die Innenräume ermöglichen flexible Konfigurationen für Fußball-, Rugby- und andere Sportveranstaltungen.
Der Bau des Stadions begann 1913 unter der Leitung des Architekten Tony Garnier und wurde 1926 eröffnet, wobei deutsche Kriegsgefangene an seiner Fertigstellung beteiligt waren. Die Konstruktion aus dieser Periode prägt bis heute das Erscheinungsbild der Anlage.
Das Stadion verkörpert eine rationale Architektur aus dem 20. Jahrhundert, die funktionale Formen mit industriellem Design verbindet und heute als geschütztes Denkmal anerkannt ist. Besucher erleben die Ausstrahlung dieser Epoche durch die charakteristischen Betonstützen und Bögen, die das Bauwerk prägen.
Das Stadion liegt verkehrsgünstig mit direktem Zugang von nahegelegenen Bahnhöfen, was die Anreise erleichtert. Besucher sollten berücksichtigen, dass Großveranstaltungen zu Stoßzeiten führen können und frühes Ankommen empfehlenswert ist.
Die ursprüngliche Betonkonstruktion aus den 1920er Jahren bleibt weitgehend unverändert, was das Bauwerk zu einem seltenen Beispiel für erhaltene Sportarchitektur dieser Ära macht. Dieses Merkmal verleiht dem Stadion einen außergewöhnlichen historischen Wert, da viele zeitgenössische Anlagen längst modernisiert oder abgerissen wurden.
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