Cahors, Präfekturstadt in Lot, Frankreich
Cahors ist eine Präfekturstadt im Département Lot in Südfrankreich, die in einer Flussschlaufe des Lot liegt. Mittelalterliche Gassen führen durch den historischen Kern, während das Flussufer sanft von Kalksteinhängen gesäumt wird.
Die Siedlung begann als keltisches Heiligtum um eine natürliche Quelle und entwickelte sich unter römischer Herrschaft zu einem Handelszentrum. Im Mittelalter wuchs sie zu einem bedeutenden Finanzplatz, bevor der Hundertjährige Krieg ihren Einfluss verringerte.
Der Name Divona leitet sich von einer keltischen Quelle ab, die heute noch im Stadtgebiet sichtbar ist. Der lokale Wein trägt denselben Namen wie die Stadt und wird auf Kalksteinböden rund um das Tal angebaut.
Der Fluss umgibt die Altstadt fast vollständig, sodass Besucher den Kern zu Fuß erkunden können. Parkplätze befinden sich am Rand der Halbinsel, von wo aus kurze Wege zu den Hauptsehenswürdigkeiten führen.
Im späten 19. Jahrhundert führte eine Reblaus-Epidemie dazu, dass die örtlichen Winzer Rebsorten aus Argentinien importierten, um die Weinberge neu zu bepflanzen. Diese südamerikanischen Wurzeln halfen dabei, die Weinproduktion in der Region wieder aufzubauen.
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