Bouxwiller, Mittelalterliche Kommune im Unterelsass, Frankreich
Bouxwiller ist eine Gemeinde in der Region Bas-Rhin in Nordostfrankreich, die sich über ein bewaldetes Tal erstreckt. Das Zentrum mit seinen Fachwerkhäusern und schmalen Gassen zeigt noch heute die mittelalterliche Struktur der Stadt.
Die Siedlung wurde erstmals 724 als Puxuvilare erwähnt und war vom 13. Jahrhundert an die Residenz der Grafen von Hanau-Lichtenberg. Nach dem Ende dieser Grafschaft 1736 verlor die Stadt ihre Bedeutung als regionales Verwaltungszentrum.
Im ehemaligen Synagogengebäude von 1844 wird heute das Judeo-Elsässische Museum betrieben, das die lange jüdische Gemeinde der Stadt dokumentiert. Die Sammlung erzählt von Familien und Traditionen, die über Generationen hinweg in dieser Region gelebt haben.
Besucher können die alte Bahnstrecke zwischen Bouxwiller und Saverne nutzen, die heute als Radweg hergerichtet ist. Handwerkliche Läden sind in dem ehemaligen Bahnhofsgebäude untergebracht und bieten lokale Produkte an.
Auf dem Bastberg-Hügel wurden archäologische Funde von römischen Badeanlagen entdeckt, die zeigen, dass die Gegend bereits in der Antike besiedelt war. Diese Überreste deuten auf eine lange Geschichte des Ortes hin, die weit über das Mittelalter hinausreicht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.